Harz

Doppelseilrutsche

längste Doppelseilrutsche Europas
Ausbau der touristischen Attraktionen im Harz
Fördermittel aus dem EFRE

Auf den er­sten Blick kön­nte man Maik Berke für waghal­sig hal­ten. Wer kommt schon auf die Idee, im Harz die läng­ste Dop­pel­seil­rutsche Eu­ro­pas zu in­stal­lie­ren, an der sich je­den Tag Adrenal­in­durs­ti­ge fest­bin­den und mit 90 Ki­lo­me­tern pro Stun­de über die Rapp­bo­de­tal­sper­re schwin­gen? Doch der Un­ter­neh­mer hat Er­folg. Sei­ne Ide­en tref­fen buch­stäb­lich den Nerv der Zeit, über alle Ge­ne­ra­tio­nen hin­weg. Nach und nach stell­ten die Brü­der ein Fi­nanzierungs­kon­zept auf die Bei­ne. Für der­ar­tig un­gewöhn­li­che Pro­jek­te müs­se bei den Ban­ken erst ein gewisses Ver­ständ­nis auf­ge­baut wer­den. Ins­ge­samt 750.000 Euro wur­den ge­braucht und al­lein mit den Rüc­k­la­gen aus ih­rer Zeit als Hand­wer­ker­meis­ter konn­ten das die Brü­der nicht be­strei­ten. Schließ­lich über­zeug­ten sie gleich drei Ban­ken. Start­hil­fe gab es auch von der In­ves­ti­ti­ons­bank Sachsen-An­halt. Sie för­der­te Harz­­d­rena­lin mit 130.000 Euro aus dem Mittelstands- und Grün­der­dar­le­hen Sachsen-An­halt IM­PULS so­wie mit weiteren 180.000 Euro Zu­schuss aus dem För­der­topf „Ge­mein­schafts­auf­ga­be Ver­bes­se­rung der regio­na­len Wir­t­schaftss­truk­tur“ (GRW). Bei­de För­de­run­gen wer­den ge­speist aus dem Eu­ro­päi­schen Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE).

www.harzdrenalin.de/megazipline

Christliches Kinderhaus QLB

Sanierung der Räumlichkeiten und Unterstützung des pädagogischen Konzeptes
Betreuung von 96 Kindern im Alter von 2 bis 14 Jahren
Rund 229.000 Euro aus dem EFRE

Der CVJM Que­d­lin­burg, ein el­ter­n­ge­tra­ge­ner Verein, bi­etet für die Be­treu­ung von 96 Kindern im Al­ter von 2 bis 14 Jahren nicht ein­fach nur eine ar­chitek­tonis­che Hülle. Die elf Erzieherin­nen haben sich - ba­sie­rend auf ih­rer pä­d­a­go­gi­schen Aus­bil­dung - in ver­schie­de­nen Fach­rich­tun­gen weiter­qua­li­fi­ziert. So ist es mög­lich, dass die Kin­der­gar­ten- und Hort­kin­der u. a. von Spiel­pä­d­a­go­gen und Be­we­gungs­the­ra­peu­ten, von So­zi­al­pä­d­a­go­gen und Ent­span­nungs­pä­d­a­go­gen um­sorgt wer­den. „Uns ist es wich­tig, einen brei­ten Blick auf die Ent­wick­lung der Kin­der zu ha­ben. So kön­nen sie zu selbst­be­wuss­ten, star­ken Kin­dern her­an­wachsen“, er­zählt die Lei­te­rin An­drea Zin­ke. Die Eu­ro­päi­sche Uni­on un­ter­stützt die Bau­maß­nah­me mit rund 229.000 Euro aus dem EFRE – Eu­ro­päi­scher Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung. Die För­de­rung ist im über­tra­ge­nen Sinn auch An­er­ken­nung für das pä­d­a­go­gi­sche Kon­zept des Christ­li­chen Kin­der­hauses. Wie in Qued­lin­burg so wird auch an­dern­orts im Land die Be­treu­ung der Jüngs­ten un­ter­stützt. Nach An­ga­ben des So­zial­ministe­ri­ums wer­den in der ak­tu­el­len För­der­pe­ri­ode aus EFRE-Mit­teln ins­ge­samt 27 Ki­tas bei ih­ren Sa­nie­rungs­maß­nah­men, dem Um­bau oder der bau­li­chen Er­weite­rung ge­för­dert. Statt­li­che 24,2 Mio. Euro an EFRE- und Kommu­nal­mit­teln wer­den da­bei ein­ge­setzt. Aus dem EU-Fonds ELER kom­men in­klu­si­ve Lan­des­för­de­rung weite­re 21,2 Mio. Euro hin­zu.

www.kinderhaus-quedlinburg.de

Hasseröder Brauerei Wernigerode

Produktion von neuen Biersorten in Wernigerode
Erneuerung der Abfüllanlagen, Tanks und in die Erweiterung des Filterkellers
Vier Millionen Euro von EU, Bund und Land

Seit April 2005 mi­schte die Has­serö­der Brauerei mit zwei neuen Pro­duk­ten auf dem Markt der Bier­mis­chgetränke mit. Die zum bel­gis­chen Weltkonz­ern In­Bev gehörende Brauerei hatte damit einen weit­eren Pro­duk­tion­szuwachs ge­schaffen. „Un­se­re Markt­for­schung hat er­ge­ben, dass das Kon­su­men­ten­in­ter­es­se auf die­sem Ge­biet groß ist. Das kön­nen wir nicht igno­rie­ren”, sag­te der Ge­schäfts­füh­rer Pe­ter Haus­mann. Bis zu die­sem Zeit­punkt pro­du­zier­ten die 370 Be­schäf­tig­ten im Werk Wer­ni­ge­ro­de Bier der Sor­ten Pre­mi­um und Ex­port. Die EU, Bund und Land un­ter­stütz­ten ge­mein­sam die Wer­ni­geröder da­bei. Aus dem Eu­ro­päi­schen Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung steu­er­ten sie vier Mil­lio­nen Euro in die Er­neue­rung der Ab­füll­an­la­gen, Tanks und in die Er­weite­rung des Fil­ter­kel­lers. Die För­de­rung un­ter­stand der Ge­mein­schafts­auf­ga­be Ost mit der Maß­ga­be, regio­na­le Wir­t­schafts­unter­neh­men im Rah­men der Stand­ort­siche­rung zu un­ter­stüt­zen. Mit Er­folg. Kurz dar­auf leg­te das Un­ter­neh­men nach, in­ves­tier­te in neue Flaschen- und Kas­ten­trans­port­an­lagen, um so­ge­nann­te 6er Packs an­bie­ten zu kön­nen.

www.hasseroeder.de

Erdgastankstelle der „Halberstadtwerke“

Errichtung einer neuen Erdgastankstelle innerhalb eines halben Jahres
Umrüstung der bislang dieselbetriebenen Busflotten der beiden Nahverkehrsgesellschaften
Mehr als 166.000 Euro aus dem EFRE

Während die Ben­zin­pre­ise an den Za­pfsäu­len die Reko­rd­marken über­trafen, ver­sprachen die "Hal­ber­stadtwerke" Tanken zum hal­ben Preis. Der kom­mu­nale En­ergiev­er­sorger am Rande des Harzes hatte mit Hilfe der EU eine Erdgas­tankstelle in Reko­rd­bauzeit von ei­nem hal­ben Jahr, von der Pla­nung bis zur Fer­tig­stel­lung, aus dem Bo­den ge­stampft. Stadt­wer­ke­­Ge­schäfts­füh­rer Karl-Heinz Rau­er: "Über­all wird über lan­ge bü­ro­kra­tische Ver­fah­ren im Land ge­schimpft. Ich kann nur sa­gen, Land, Stadt und Land­kreis wa­ren sehr fle­xi­bel und ha­ben uns schnell ge­hol­fen. Das ist Um­welt­politik, wie sie im Bu­che steht". Die Ent­schei­dung zu­guns­ten der 530.000 Euro teu­ren In­ves­ti­ti­on be­einfluss­ten nach­hal­tig zum einen die För­der­zu­sa­ge der Eu­ro­päi­schen Uni­on, mehr als 166.000 Euro aus dem Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE) zu­zu­steu­ern, zum an­de­ren die Um­rüs­tung der bis­lang die­sel­be­trie­be­nen Bus­flot­ten der bei­den Nah­ver­kehrs­ge­sell­schaf­ten im Land­kreis Hal­b­er­stadt. Im Jahr 2014 ka­men be­reits 44 Erd­gas-Bus­se auf den Li­ni­en­net­zen der Stadt und des Land­kreises zum Ein­satz, be­tankt von den Stadt­wer­ken. Ge­gen­wär­tig gibt es in der Bundes­re­pu­blik ein Netz von 900 Erd­ga­stank­stel­len (Jahr 2014), de­ren An­zahl sich weiter er­hö­hen soll. Schon jetzt gibt es in Deutsch­land rund 99.000 zu­ge­las­se­ne Erd­gas­fahr­zeu­ge. Denn die­se Tech­nik ent­wi­ckelt sich im­mer mehr zu ei­ner um­welt­freund­li­chen und preis­wer­ten Al­ter­na­ti­ve zum Ben­zin. Ten­denz stei­gend. Fast alle großen Au­to­mar­ken bie­ten mitt­ler­wei­le Erd­gas­fahr­zeu­ge an.

www.halberstadtwerke.de

Ego. – Sommerakademie der Hochschule Harz

Sommerakademie bereits 14-mal durchgeführt
Existenzgründungserfahrungen für Schülerinnen und Schüler
Gefördert durch den ESF

Vom 12. bis 14. Sep­tem­ber 2014 fand be­re­its zum 14. Mal die ego.- Som­mer­akademie an der Hochschule Harz in Wernigerode statt. In Zusam­me­nar­beit mit dem Min­is­terium für Wis­senschaft und Wir­t­schaft des Lan­des Sachsen-An­halt konn­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Lan­des an dem kos­ten­lo­sen Pro­gramm teil­neh­men, um mehr über das The­ma Exis­tenz­grün­dung zu er­fah­ren. Das Pro­gramm bein­hal­te­te Work­shops, Plan­spielen und Dis­kus­si­ons­run­den. Die Teil­neh­mer hat­ten die Mög­lich­keit, ihre Ide­en und Er­fah­run­gen mit Re­fe­ren­ten aus Wir­t­schaft und Politik so­wie jun­gen Exis­tenz­grün­de­rin­nen und Exis­tenz­grün­dern aus­zut­au­schen. Da nach­hal­ti­ges Wir­t­schafts­wachs­tum eine qua­li­fi­zier­te Aus­bil­dung vor­aus­setzt, ver­band die In­itia­ti­ve Schu­le und Wir­t­schaft mit­ein­an­der. Die Sommer­aka­de­mie bot den Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus Sachsen-An­halt die Chan­ce, „früh­zei­tig Wir­t­schaft im Rah­men von Pro­jek­ten ken­nen zu ler­nen, sich mit selbst­stän­di­gem un­ter­neh­me­ri­schen Den­ken und Han­deln aus­ein­an­der­zu­set­zen und Un­ter­neh­mer­geist zu ent­wi­ckeln“. Es gibt be­reits weite­re Pro­jek­te, die sich mit ver­schie­de­nen Schwer­punk­ten Exis­tenz­grün­dung für Schü­le­rin­nen und Schü­lern be­schäf­ti­gen.

www.hs-harz.de/ego-sommerakademie

Freiwilliges Ökologisches Jahr auf dem Öko-Hof

110 FÖJler in Sachsen-Anhalt (Freiwilliges Ökologisches Jahr)
Für Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren (mind. 9 Jahre Schulausbildung)
Gefördert durch Gelder aus dem ESF

Vor ei­ni­gen Ja­hren wur­den für eine Te­i­l­nah­me am Frei­willi­gen Ökol­o­gis­chen Jahr (FÖJ) in Sach­sen-An­halt gün­stigere Zu­gangs­be­din­gun­gen für jün­gere Be­wer­ber und Be­wer­berin­nen geschaf­fen. Mehr und mehr Schu­la­bgänger, die keinen Aus­bil­dungsplatz be­kom­men ha­ben, ab­sol­vie­ren die zwölf Pra­xis­mo­na­te auf klei­nen Bauern­hö­fen, in der For­stwirtschaft oder bei Um­welt­or­ga­ni­satio­nen. Die Ju­gend­li­chen er­hal­ten auf die­se Wei­se einen sanf­ten Ein­stieg ins Be­rufs­le­ben. Im ver­gange­nen Jahr wur­den die FÖJ­ler erst­mals mit Gel­dern aus dem Eu­ro­päi­schen So­zi­al­fonds (ESF) ge­för­dert. Nach ih­rem öko­lo­gi­schen Jahr ha­ben rund 80 Pro­zent von ih­nen eine Be­rufs­aus­bil­dung oder ein Stu­di­um an­ge­tre­ten. Die Be­wer­ber müs­sen zwi­schen 16 und 27 Jah­re alt sein und min­des­tens neun Jah­re die Schu­le be­sucht ha­ben, so die Zu­gangs­vor­aus­set­zun­gen. "Und sich selbstver­ständ­lich für die Öko­lo­gie in­ter­es­sie­ren", betont Anke Bei­er. Von den FÖJ­lern im ver­gange­nen Jahr wur­den 69 in Hal­b­er­stadt be­treut, davon wie­der­um 33 mit ESF-Mit­teln zu­sätz­lich ge­för­dert. "Mir hat die Zeit bis­lang großen Spaß gemacht", er­klärt Mar­cel Stöckl, ei­ner von 110 FÖJ­lern, die im Au­gust die­ses Jah­res hier­zu­lan­de be­gon­nen ha­ben. Der 17-Jäh­ri­ge ar­bei­tet auf ei­nem klei­nen Zie­gen­hof, lernt das Le­ben in der Land­wir­t­schaft ken­nen. "Vor­her habe ich mich um eine Lehr­stel­le als Lo­ko­mo­tiv­füh­rer be­wor­ben, bin aber beim Eig­nungs­test in Ma­the durch­ge­fal­len". Das Jahr auf dem Zie­gen­hof sei ihm "al­le­mal lieber als ein Be­rufs­vor­be­rei­ten­des Jahr auf der Schul­bank", sagt Mar­cel.

www.europa.sachsen-anhalt.de/eu-fonds-in-sachsen-anhalt/oeffentlichkeitsarbeit/erfolgsprojekte/erfolgsprojekte-efre/efre-iii-projekte/41132-freiwilliges-oekologisches-jahr

Wassermühle Klein Quenstedt

Im Rah­men ei­ner be­ru­fli­chen Ori­en­ti­e­rungsmaß­nah­me ha­ben seit Juni 2008 über 50 Häft­lin­ge im of­fe­nen Voll­zug die Sa­nie­rungs­ar­bei­ten an der his­to­ri­schen Wasser­müh­le Klein Quens­tedt vor­ange­bracht. Da­für wur­de im Rah­men des Sa­nie­rungs­pro­jek­tes ein be­son­de­res Kon­zept er­ar­bei­tet und um­ge­setzt. Es er­mög­licht den Häft­lin­gen, be­reits theo­re­tisch er­wor­be­ne Kennt­nis­se pra­xis­nah aus­zu­pro­bie­ren. Die or­ga­ni­sa­to­ri­sche Lei­tung des Wasser­müh­len-Pro­jekts liegt beim regio­na­len Kompetenz­zentrum Harz des Eu­ro­päi­schen Bil­dungs­werks für Be­ruf und Ge­sell­schaft (EBG). Es setzt seit 2001 am Stand­ort Hal­b­er­stadt Qua­li­fi­zie­rungs­kon­zep­te für Häft­lin­ge im of­fe­nen Voll­zug um.

youtu.be/jOf0UeH9ggA

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